Akupunktur

Seit mindestens 2500 v. Chr. wird Akupunktur mit Erfolg angewendet, länger als die meisten, anerkannten, schulmedizinischen Methoden.
Ziel ist es, den gestörten Energiefluss des Körpers wieder ins Lot zu bringen. Aus westlicher Sicht ist die Freisetzung von Endorphinen belegt, ebenso wie die Schmerzhemmung auf Rückenmarksebene. Es gibt unzählige weitere Erklärungsmodelle, der genaue Wirkmechanismus der Akupunktur ist allerdings noch nicht erforscht.
In der Orthopädie gibt es viele Krankheitsbilder, akute wie chronische, bei denen die Akupunktur hervorragend helfen kann.

Zum Beispiel:

  • Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis)
  • Achillessehnenschmerzen (Achillodynie, Achillessehnentendinitis, Haglundferse)
  • Patella-Spitzen-Syndrom (Jumper´s Knee)
  • Schulterschmerzen (Impingment, Tendinosis calcarea)
  • Rücken-/ Nackenschmerzen
  • Karpaltunnelsyndrom, …

Neben der klassischen chinesischen Körperakupunktur behandele ich auch mit Ohrakupunktur und koreanischer Su-Jok Akupunktur. Bei beiden Methoden handelt es sich um so genannte Mikrosysteme. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, dass der gesamte Körper auf einem kleinen Areal abgebildet wird. Indem man dieses so genannte Somatotop behandelt, werden auch die Beschwerden am korrespondierenden Organ/ Körperteil gebessert. Allen Mikrosystemen gemeinsam ist, dass sie meist eine sehr gute, intensive Wirkung haben. Vor allem akute Schmerzen verschwinden im Idealfall bereits, während die Nadeln noch im Ohr bzw. in der Hand stecken.

Für gewöhnlich kombiniere ich ein Mikrosystem mit der klassischen Körperakupunktur, um so die optimale Wirkung zu erzielen.
Nebenwirkungen gibt es nahezu keine. Im Regelfall benötigt es 6-15 Sitzungen à 20-30 Minuten, um einen Behandlungserfolg zu erzielen. Bei einer Sitzung werden ca. 5-15 Nadeln gestochen.