Spezielle Arthrosetherapie

Unter Arthrose versteht man einen vorzeitigen, übermässigen Gelenkverschleiss. Es handelt sich um eine „Volkskrankheit“ von der vor allem ältere Patienten (80% aller 70-jährigen) betroffen sind.
Die Auswahl an Arthrose-Therapien ist allein wegen der Anzahl verwirrend, hinzukommt, dass die Erfolge mehr oder weniger gut wissenschaftlich belegt sind.
Eines steht fest. Nach dem aktuellen Stand ist eine Arthrose nicht heilbar und momentan ist die „Endlösung“ der operative Einbau eines künstlichen Gelenkes, einer Prothese.
Mein Ziel für Ihre Behandlung ist, Operationen so weit wie möglich zu vermeiden bzw. zu verzögern, und Ihnen eine gute Lebensqualität mit wenig Symptomen zu ermöglichen. Hierfür suche ich durch gründliche Anamnese und Diagnostik mit Ihnen nach der optimalen Therapiekombination, zu der z.B. folgende Komponenten gehören können:

  • Intraartikuläre Injektionen, z.B. Hyaluronsäure
  • Akupunktur
  • Kinesiotaping
  • Sportberatung
  • Einleitung einer Orthesenversorgung
  • Physiotherapie

Gezielte Übungsbehandlung zum Muskelaufbau und Ausgleich von Dysbalancen
Ernährungsberatung und ggf. Nahrungsergänzungsmittel / Gewichtsreduktion
Durch die Praxislage im Reha-Zentrum Hess ist es mir möglich, auf alle Experten (Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ernährungsberater, Ergotherapeuten, Orthopädietechniker) zurückzugreifen, um die optimale Behandlung zu garantieren.
Bei Bedarf kann ich selbstverständlich auch die notwendige operative Therapie koordinieren.
Noch ein paar Worte zur Injektion von Hyaluronsäure ins Gelenk. Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der menschlichen Gelenkflüssigkeit und wesentlicher Bestandteil für die Schmiereigenschaft der Gelenkflüssigkeit. Es konnte festgestellt werden, dass in arthrotischen Gelenken die Hyaluronsäurekonzentration deutlich geringer ist, als normal. Durch die Infiltration kommt es zu einer Verbesserung der Mechanik, Verbesserung der muskulären Eigenschaften und zu einer Verminderung von Ruhe- und Belastungsschmerz. Laut diverser Studien hält die Verbesserung durchschnittlich ein Jahr an.