Stosswellentherapie

Neben der fokussierten Stosswellentherapie kann ich Ihnen nun auch die radiale Behandlung anbieten und somit die jeweils optimale Behandlung Ihrer Beschwerden wählen.

Die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) beruht auf besonders kurzen Schallimpulsen von sehr hoher Energie, die von außen in den Körper einwirken. Schon seit Beginn der 80er Jahre werden Stoßwellen in der Urologie eingesetzt, um Nieren- oder Harnleitersteine zu zertrümmern. Seit ca. 1990 wird sie in der Orthopädie u. a. in folgenden Fällen angewandt:

  • Tennis- und Golfer-Ellenbogen
  • Chronische Schulterschmerzen
  • Plantarer Fersensporn
  • Pseudoarthrosen (nicht heilende Knochenbrüche oder -durchtrennungen)
  • Triggerpunktbehandlung
  • Bursitis Trochanterica (Schleimbeutelentzündung an der Hüfte)
  • Patella-Spitzen-Syndrom

Im Regelfall benötigt es 3-5 Sitzungen (Dauer 15-20 min.) bei denen jeweils 2-4000 Impulse auf die schmerzhafte Region appliziert werden.
Es werden lokal kleinste Reizungen gesetzt, die dann überschiessende Selbstheilungskräfte des Körpers aktiveren. Zudem wird die Ausschüttung der schmerzverursachenden Substanz P verhindert und Lubrizin freigesetzt. Letzteres verbessert das Gleitverhalten der Sehne, also die „Schmierung“.
Durch die Fokussierung der Stosswellen auf einen Punkt wird die maximale Energie an den Ort des Geschehens gebracht, das umliegende, gesunde Gewebe und die Haut werden nicht geschädigt. Die radiale Stosswelle erreicht im Gegensatz ein größeres Behandlungsfeld, was vor allem bei der Behandlung von Muskelverspannungen sehr effektiv ist.